WinMOS®300 arbeitete bisher ausschließlich mit Microsoft© Access© als Datenbasis, welche für eine Umgebung mit wenigen Notrufgeräten und lokaler Datenspeicherung (Datenbank befindet sich auf einem lokalem Rechner oder auf einem Server mit Netzlaufwerk) völlig ausreichend ist.
Steigt jedoch die Zahl der Rechner oder der Notrufgeräte und somit die Anzahl der Zugriffe auf die Microsoft© Access© Datenbank, können Verzögerungen entstehen, da diese Art der Datenspeicherung vergleichbar mit dem Speichern in einer Datei ist.
Andere Datenbanken speichern die Daten nicht direkt in eine Datei, sondern sammeln zunächst alle Daten. Der Vorteil ist, dass mehrere Rechner gleichzeitig auf die Datenbank zugreifen und mit ihr arbeiten können.
Diese Art der Datenspeicherung ist nun auch mit WinMOS®300 möglich. Sie können für WinMOS®300 nun zusätzlich eine der folgenden Datenbanken verwenden:
Microsoft© Access© ist nach der Installation von WinMOS®300 standard mäßig als Datenbasis eingerichtet. Alle Module benutzen den ODBC-Treiber des Herstellers. Für einen Zugriff auf die Datenbanken aus der obigen Liste, benötigen Sie einen ODBC-Treiber vom Hersteller, die Sie im Internet finden (Datenbank Links). Sie sollten zunächst einen ODBC-Treiber des Herstellers auf Ihrem System installieren, um fortfahren zu können.
Nach der Installation des ODBC-Treibers klicken Sie im WinMOS®300 Startcenter den Knopf „Einstellungen“. Im folgenden Dialogfeld sehen Sie in der rechten unteren Ecke einen neuen, bereits gesetzten Haken: „Datenbank Access verwenden (Standard)“. Das gesetzte Häkchen zeigt an, das momentan die Microsoft© Access© Datenbank als Datenbasis benutzt wird.
Um eine neue Datenverbindung zu konfigurieren klicken Sie auf den Knopf „ODBC-Datenquellen verwalten“. Es erscheint der folgende Dialog.
Wechseln Sie auf den Reiter „System-DSN“. Mit „Hinzufügen“ können Sie eine neue Datenquelle einrichten.
In der Liste „Neue Datenquelle erstellen“ wählen Sie nun bitte den entsprechenden ODBC-Treiber für Ihre neue Datenbank aus und klicken auf „Fertigstellen.“.
Auf die Einstellungen der einzelnen Parameter für die Verbindung wird hier nicht näher eingegangen. Nähere Informationen zu den Parametern wie IP-Adresse und Port erhalten Sie von Ihrem IT-Techniker.
Sie sollten der Verbindung zur Datenbank einen sinnvollen Namen geben (in den Feldern „Datenquellenname“ und „Beschreibung“), da diese Information später für die Installation in WinMOS®300 sehr hilfreich sein kann.
Für einen problemlosen Zugriff auf die FireBird®-Datenbanken muss zusätzlich noch eine Option gesetzt werden, die bei der Installation des ODBC-Treibers standardmäßig nicht eingeschaltet wird.
In der rechten unteren Ecke aktivieren Sie bitte den Haken „quoted identifiers“. Mit Aktivierung des Haken ist es möglich, in Firebird® reservierte Wörter (wie Befehle und Abkürzungen) auch als Spaltenname zu benutzen.
Ist diese Option nicht gesetzt hat WinMOS®300 nicht die Möglichkeit, eingegangene Kontrollanrufe in die Datenbank abzuspeichern.
WinMOS®300 erstellt keine Datenbanken. Aus diesem Grund müssen Sie die Datenbanken selbst erstellen und den Zugriff der Benutzer auf diese Datenbank regeln. Auskünfte, wie Sie eine neue Datenbank erstellen und zusätzliche Benutzer für diese Datenbanken anlegen, gibt Ihnen Ihr Datenbankadministrator.
Nach dem Einrichten der Microsoft© Access©, MySQL®, FireBird® oder PostgreSQL® Datenbank auf Ihrem System oder in Ihrem Netzwerk, können Sie diese im Startcenter von WinMOS®300 für die Benutzung aktivieren. Öffnen Sie das Dialogfenster „Einstellungen, die für alle Programmmodule gelten“ durch Klicken des Knopfes „Einstellungen“ (wenn dieses Dialogfenster nicht bereits geöffnet ist). Entfernen Sie den Haken bei „Datenbank Access verwenden (Standard)“ in der rechten unteren Ecke. Beantworten Sie die darauf folgende Frage mit „Ja“. Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass jeder Schritt der Installationsprozedur ausgeführt werden muss. Das hat den Vorteil, dass Schritte, die bei einer Erstinstallation ausgeführt werden sollten, später einfach ignoriert werden können. In dem Dialogfenster „Auswahl der Schritte für die Übertragung der Datenbank“ können einige Schritte an-/abgewählt werden.
Ob ein Schritt ausgeführt wird, ist einmal an dem folgenden Bild und außerdem am Text „Aktion ausführen“ zu erkennen. Im Gegensatz dazu zeigt folgendes Bild
bzw. Text „Aktion nicht ausführen“ an, dass dieser Schritt bei der Installation übersprungen wird.
Der erste Schritt des Installationsprozesses sucht auf dem System nach bereits installierten Treibern und bietet diese im zweiten Schritt „Auswahl des Treibers“ zur Auswahl an. Im dritten Schritt sucht WinMOS®300 bereits eingerichtete Verbindungen zu diesem Treiber und und richtet bei Auswahl einer Verbindung (durch Benutzer) diese für WinMOS®300 ein. Dabei werden alle Informationen über diesen Treiber auf die WinMOS-ODBC-Datenquellen übertragen.
Links wurden am 14. Januar 2011 aktualisiert.