Viele Hersteller von Datenbanken, die mit WinMOS®300 benutzt werden können, bieten mittlerweile auch Treiber für die Betriebssysteme mit 64-Bit Architektur an (Bsp.: Windows 7, 64 Bit).
Die WinMOS®300-Anwendungen wie Notruf, Rufannahme, Statistik etc. sind bisher nur als 32-Bit-Version verfügbar und unterstützen noch nicht die 64 Bit Treiber. Bitte verwenden Sie daher auch auf 64 Bit Systemen die 32 Bit Versionen der ODBC-Treiber. Diese laufen ebenfall auf einem 64 Bit Betriebssystem.
Wenn das Programm Thunderbird verwendet werden soll, um aus der WinMOS300-Rufannahme automatisch E-Mails zu versenden, muss Thunderbird auf dem PC als Standard-E-Mailprogramm eingerichtet werden.
Zur Einrichtung öffnen Sie im Hauptfenster mit einem Klick der rechten Maustaste auf den Namen des Postfachs und wählen den Punkt "Einstellungen..."
Danach öffnet sich das Fenster für die Konteneinstellungen. Wählen Sie hier bitte Konto - Aktion und "Als Standard festlegen" aus auch wenn Sie nur ein E-Mail Konto definiert haben.
Setzen Sie für den Postausgangs-Server bitte auch die Option "Als Standard setzen".
Nun werden die E-Mails über den Thunderbird versendet.
Sollte noch keine WinMOS®300-Zentrale verfügbar sein, so muss in der Leitwarte ein PC mit den hier beschriebenen Anforderungen zur Verfügung stehen.
Zudem wird ein analoger Telefonanschluss und ein herkömmliches V.250-kompatibles analoges Modem benötigt.
Die Umbaumaßnahmen an der Steuerung sind vom eingesetzten Steuerungssystem abhängig:
Muss sich das Modem den Telefonanschluss mit einem Notrufgerät teilen, ist darüber hinaus bei manchen Notrufgeräten ein Notrufmanager (3013-000-009) notwendig, der dem Notruf den Vorrang einräumt. Ob sich das verwendete Notrufgerät den Telefonanschluss mit einem Modem teilen kann, erfragen Sie bitte beim Hersteller/Lieferanten des Notrufgerätes.
Für die Benutzung der Software WinMOS®300 ist die Leistungsfähigkeit eines aktuellen Standard-PCs ausreichend. Besondere Anforderungen können entstehen, wenn die Software auf einem Server installiert werden soll, mehrere verteilte Arbeitsplätze mit gemeinsamen Datenbestand, spezielle Zugriffsrechte oder Echtzeit-Monitoring mit sehr vielen Aufzügen benötigt werden.
Für WinMOS®300 müssen folgende Mindestanforderungen erfüllt sein:
Unterscheidet sich die DFÜ-Nummer im Datenblatt von WinMOS®300 mit der in der Steuerung eingetragenen DFÜ-Nummer, dann können die eingehenden Störungs- und Wartungsinformationen nicht korrekt einem Aufzug zugeordent werden. In diesem Fall erfolgt kein Eintrag in der Rufannahme.
WinMOS®300-Diagnose und Monitoring geben, wie in der Abbildung dargestellt, eine Warnmeldung aus. Korrigieren Sie die DFÜ-Nummer in der Steuerung und die Störungs- und Wartungsinformationen dieses Aufzugs werden wieder in der Rufannahme eingetragen.
Es gibt die Möglichkeit, den sekundären Drucker dazu zu verwenden, ein Fax zu erzeugen. Dazu muss zunächst der entsprechende Fax-Druckertreiber eingerichtet werden. Um nun automatisiert den Versand an eine feste Rufnummer zu gewährleisten, bieten einige Faxprogramme Programmierschnittstellen an. In WinMOS®300 wird die Schnittstelle der AVM Fritz!Card Fax-Software genutzt, um programmgesteuert die Übergabe der Rufnummer zu gewährleisten.
Beachten Sie, dass die Software Fritz!Card Fax dazu im Hintergrund laufen muss. Sie muss also gegebenenfalls in den „Autostart“-Ordner des Startmenüs eingetragen werden.
Die Entwicklungszeiten moderner Produkte werden immer kürzer. Häufig ist die Software in den ausgelieferten Produkten nicht auf dem aktuellen Stand. Deshalb bieten viele Hersteller im Internet oder auf Nachfrage Updates für die Firmware an.
Sollte das eingesetzte Modem an Ihrer Steuerung oder mit WinMOS®300 nicht funktionieren, schauen Sie bitte auf der Seite des Modemherstellers nach aktuellen Treibern und der aktuellen Firmware der Modems und bringen Sie diese zum Einsatz.
Bei den aktuellen Modems kommt immer häufiger ein AT-Befehlssatz nach V.250 (ITU, www.itu.int) zum Einsatz. Bei der Anpassung einer vorhandenen Konfiguration kann diese Gegenüberstellung wichtiger Änderungen vom Hayes-Befehlssatz zum V.250-Befehlssatz (CrossReferenz) helfen:
| Hayes - Befehl | V.250 - Befehl | Hayes - Befehl | V.250 - Befehl |
| B | +ms | -J | +es |
| %B | +ms | \K | +eb |
| %C | +ds | %M | +a8e |
| %D | +etbm | \N | +es |
| \F | +asto | \P | +asto |
| %G | +ms | \Q | +ifc |
| I3 | +gmr | %V | +gmr |
| I5 | +gsn | \X | +ifc |
| I6 | +gmm | &Z | +asto |
| I7 | siehe I11 |
| Beispiel : aus \N0 (Hayes, bedeutet buffered mode) wird AT+es=1,0,1 |
WinMOS®300 verwendet zur Ansteuerung der Modems nur Komandos, die dem international standartisierten Hayes-Befehlssatz oder dem V.250-Standard entsprechen. Leider setzen nicht mehr alle Modemhersteller diesen Befehlssatz in ihren Produkten sauber um. Dieser Trent ist vor allem bei den neuen USB-Modems oder »Internet-Modems« für Windows-PCs zu erkennen. Diese Modems werden Windows-Intern über eigene Treiber angesteuert.
Weiterhin besitzen diese Modems keine Watchdog-Funktion, so dass sich diese Modems manchmal so »aufhängen«, dass nur noch ein kurzzeitiges abschalten und neuinitialisieren hilft. Für das Absetzen und entgegennehmen von Störmeldungen ist das natürlich nicht tragbar.
Wir empfehlen daher den Einsatz von Modems für den industriellen Einsatz, welche die oben genannten Probleme nicht aufweisen (z. B. ELSA MicroLink™ 56k i; jetzt Devolo).
Wenn das Softmodem während der Synchronisierungsphase abbricht, können Sie es mit speziellen Parametern initialisieren. In WinMOS®300-Diagnose stellen Sie die Parameter für die Modeminitialisierung ein unter:
Weitere Parameter können Sie dem Handbuch Ihres Modems entnehmen.
Bei Betrieb dieses GSM-Modems an einer unserer Steuerungen wird wie üblich der Pincode in das dafür vorgesehene Feld im Basismenü eingetragen.
Zusätzlich benötigt das Modem einen Befehl, um jeden eingehenden Ruf als Datenanruf zu behandeln. Den Befehl "+CSNS=4" können Sie unter "zusätzlicher Modeminit" eintragen.
Wenn Sie eine Version mit Dongle erworben haben, gehen Sie bei der Installation wie folgt vor:
Wenn Sie eine Anlage mit einem Absolutwertgeber anrufen, wird der Schacht maßstabsgetreu dargestellt. Die Kabine wird immer mit einer Höhe von 2 Metern ausgeben. Erscheinet nun in dem Schacht eine viel zu große bzw. viel zu kleine Kabine, dann stimmen meist die eingestellten Etagenabstände nicht. Eine Ursache dafür kann sein, dass der Absolutwertgeber durch ein Model mit einer anderen Auflösung ausgetauscht wurde ohne die Anzahl der Inkremente des neuen AWGs einzustellen. Wir nun eine Einstellfahrt gemacht, sind alle Maßangaben um einen Faktor zu groß bzw. zu klein.
Ein Absolutwertgeber mit einer Auflösung von 4096 Inkrementen wird durch einen AWG mit 1024 Inkrementen ersetzt ohne in der Steuerung diesen Parameter anzupassen. Danach wird erneut eine Einstellfahrt gemacht. Nun kann man erkennen, dass Etagenabstände von realen 4 m nur noch mit 1 m ausgegeben werden.
Stellen Sie im Basismenü der Steuerung die richtige Anzahl der Inkremente pro Umdrehung für den Absolutwertgeber ein. Überprüfen Sie nach der Einstellfahrt, ob die ausgegebenen Etagenabstände mit den realen Abständen übereinstimmen.
Im Gegensatz zu Windows 98 können sich bei Windows 2000/XP/Vista/7 standardmäßig Anwendungen nicht automatisch in den Vordergrund drängen. Microsoft beschreibt dies folgender Maßen.
Setting the Foreground Window
In Windows 98 we introduced rules about when an application’s window can become the foreground window. We did this to limit the conditions when a window can pop to the top. You can’t just rely on your application calling »SetForegroundWindow« to get the foreground window. To ensure that your application gets the foreground window, observe these rules: You can take the foreground window if:
However, if the foreground timeout lock has happened—the foreground lock hasn't done something in awhile, and appears not to be responding—someone else can take the foreground.
Lastly, if any system menu is active, your application can't grab the foreground.
Eine genaue Beschreibung des Problems finden Sie in der MSDN Library
Es gibt die Möglichkeit diese Betriebssystemoption zu deaktivieren. Wenn mehrere Anwendungen laufen und eine davon auf eine Eingabe des Anwenders wartet - aber nicht im Vordergrund ist - so blinkt der zur Anwendung gehörige Button in der Taskleiste dreimal, dann wartet die Anwendung für 200 Sekunden und bewegt sich dann automatisch in den Vordergrund.
Nun kann man sowohl die Anzahl der 'Blinks' als auch die Wartezeit in der Registry einstellen. Dazu ändert man in der Windows Regestry unter »HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop« den Parameter »ForeGroundFlashCount« um die Anzahl der Blinks einzustellen und den Parameter »ForegroundLockTimeout« um die Verzögerungszeit in Millisekunden einzustellen.
Um diese Einstellungen durchführen zu können, benötigt man Administratorrechte. Die Einstellungen gelten nur für das aktuelle Benutzerkonto. Danach einmal Neustarten und die Änderungen sind aktiv!
Wenn Sie die Einstellungen, wie beschrieben ändern, kommt das Notruffenster immer automatisch in den Vordergrund, auch wenn der Anwender in einem anderen Fenster arbeitet. Ansonsten blinkt in der Taskleiste das Symbol für WinMOS®300-Notruf.
Sie verwenden seit langer Zeit WinMOS®300-Monitoring auf einer Windows2000-Maschine und haben nun Netzwerkprobleme?
In WinMOS®300-Monitoring sind keine Netzwerkprobleme bekannt. WinMOS®300-Monitoring benutzt die Dienste der "darunterliegenden" Socketimplementierung des Betriebssystems Window2000.
Als erstes prüfen Sie bitte, ob in dem Netzwerk IP-Adressen doppelt vergeben sind.
Wenn in dem Netzwerk eine doppelte Adressvergabe ausgeschlossen werden kann, prüfen Sie bitte, ob vor kurzer Zeit das letzte Window2000-Update von Microsoft installiert wurde. Dieses verursachte teilweise Probleme beim Netzwerkzugriff. Den Microsoftartikel dazu, finden Sie hier http://support.microsoft.com/kb/891861/EN-US/
Dieses Microsoft-Update lässt sich einfach über die Systemsteuerung->Software wieder entfernen. Klären Sie bitte folgende Fragen:
Einige Virenscanner versuchen "unerwünschte" Programme an ihrem Verhalten zu erkennen. Die WinMOS®300-Monitoringsoftware hält zu vielen Aufzügen gleichzeitig, getrennte Sockets offen. Möglicherweise wird dies vom Virenscanner als "unerwünscht" erkannt. Bitte lassen Sie die Einstellungen des Virenscanners von Ihrem IT-Techniker überprüfen!
Möglicherweise ist der Fehler simpel. Trotzdem hilft oftmals ein Blick in die Ereignisanzeige von Windows. Diese finden Sie unter "Systemsteuerung->Verwaltung->Ereignisanzeige". Dort finden Sie die Kategorien "Anwendung", "Sicherheit" und "System". Hier werden auch alle Fehlermeldungen, bezüglich der Netzwerkverbindung eingetragen.
Ansonsten bleibt nur noch der Tausch der Netzwerkkarte.